Gefahren für Katzen im Haushalt

Katzen sind unternehmungslustig und immer auf der Suche nach neuen Abenteuern. Wohnungskatzen leben wesentlich ungefährlicher als Freigängerkatzen, könnte man meinen – aber auch in der sicheren Wohnung kann einer übermütigen Fellnase Übles widerfahren.

Da wäre zum einen das gekippte Fenster: Die Katze möchte die Gelegenheit zu einem Spaziergang nutzen, bleibt aber beim Versuch, sich durch den nach unten verjüngenden Spalt zu quetschen, mit Brustkorb oder Becken stecken. Solche Unfälle enden häufig mit schweren Verletzungen oder haben gar den Tod des Stubentigers zur Folge – mit einer im Handel erhältlichen Sicherung sind sie aber leicht vermeidbar.

Auch ein weit geöffnetes Fenster oder ein ungesicherter Balkon können zum tödlichen Spielplatz werden. Zwar sind Katzen sehr geschickt und können gut balancieren, ein vorbeifliegender Vogel lässt aber schnell jede Vorsicht vergessen. Ein engmaschiges, gut fixiertes Katzennetz bewahrt allzu abenteuerlustige Stubentiger vor dem Absturz!

Katzen lieben es warm und kuschelig. Viele Samtpfoten schlafen deshalb leidenschaftlich gerne in der Waschmaschine oder dem Wäschetrockner. Ist diese bereits mit Wäsche gefüllt, kann der Stubentiger beim Einschalten leicht übersehen werden. Überzeugen Sie sich daher von der Anwesenheit ihrer Fellnasen ausserhalb des Gefahrenbereichs, bevor Sie die Waschmaschine oder den Trockner in Betrieb nehmen.

Die meisten Katzen würden niemals freiwillig ein Bad nehmen, dennoch können volle Badewannen oder offene Toiletten zur tödlichen Gefahr für die Samtpfoten werden. Der Badewannenrand lädt zum Balancieren und die Tiefen der Toilettenschüssel zum Erkunden ein. Eine kleine Unachtsamkeit, der Stubentiger rutscht ab und fällt ins Wasser – am glatten Badewannenrand findet er keinen Halt, auch eine kopfüber in der Toilettenschüssel steckende Katze kann sich nicht mehr selbst befreien. Katzenbesitzer tun also gut daran, Samtpfoten von vollen Badewannen fernzuhalten und Toilettendeckel zu schließen.

Viele Stubentiger sind nicht nur neugierig, sondern auch verfressen. In der Küche ist das keine gute Kombination, lauern doch zahlreiche Gefahren wie heisse Herdplatten, geöffnete Konservendosen mit scharfen Kanten (die vielleicht auch noch verführerisch nach Tunfisch duften) und ätzende Reinigungsmittel. Auch reagieren Katzen auf den Verzehr bestimmter Lebensmittel wie etwa Schokolade, Zwiebel oder Knoblauch mit schweren Gesundheitsstörungen. Hier hilft nur, entweder die Katze oder die Gefahrenquellen aus der Küche zu verbannen beziehungsweise entsprechend zu sichern, wobei zweiteres erfahrungsgemäss leichter zu bewerkstelligen ist.

Auch Katzenbesitzer haben ein Recht auf eine heimelige Wohnung mit Pflanzen und Duftlampen. Leider verbergen sich auch hier für den tierischen Mitbewohner einige Gefahren. Katzen fressen in der Natur Gras, um die Verdauung zu entlasten. Steht ihnen das nicht zur Verfügung, vergreifen sie sich an Zimmerpflanzen, die oftmals giftig oder mit Chemikalien behandelt sind. Ätherische Öle, wie sie Duftöle enthalten, können vom Körper der Katze nicht abgebaut werden und führen zu schweren Vergiftungserscheinungen – das gilt im übrigen auch für das beliebte Teebaumöl, das Katzen gelegentlich zur Flohbekämpfung verabreicht wird.

Katzen spielen gerne und lieben Höhlen. Kriechen sie in eine raschelnde Plastiktüte und finden vor Panik nicht mehr heraus, kann das zum Erstickungstod führen. Wollfäden als Spielzeug bergen beim Verschlucken die Gefahr eines Darmverschlusses, herabhängende Schnüre aller Art können beim wilden Spiel zu einer Strangulationsfalle werden. Hier gilt: Ordnung halten ist das halbe Katzenleben!

Meine Katze lässt mich nicht ausschlafen

Wer sein Zuhause mit einem Stubentiger teilt, kennt diese Situation: Zu nachtschlafender Zeit dringen zuerst leise, dann immer lauter werdende Klagetöne ins noch schlummernde Bewusstsein. Spätestens wenn sich das lautstarke Katzenorgan zwei Zentimeter neben dem Ohr des Schläfers befindet, nimmt die Nachtruhe ein jähes Ende. Ignoriert man das Maunzkonzert, folgt häufig ein Pfotenangriff oder das energische Kratzen an Polstern und Türen – so lange, bis der gepiesackte Katzenbesitzer aufsteht, um seinem tierischen Mitbewohner das Frühstück zu kredenzen oder ihm die Türe für seinem Morgenspaziergang zu öffnen.

Katzen lernen schnell: Haben sie mit dieser Methode einmal Erfolg, wird der tägliche Weckruf zur Gewohnheit. An eine ungestörte Nachtruhe oder gar langes Ausschlafen am Wochenende ist dann nicht mehr zu denken. Spätestens jetzt fragt man sich: Warum macht die Katze das, und wie gewöhne ich es ihr wieder ab?

Katzen sind dämmerungs- und nachtaktiv. Wenn wir aktiv sind, schlafen die Stubentiger, in unserer Ruhephase werden sie munter. Wohnungskatzen passen sich dem Lebensrhythmus ihrer Menschen zum Teil an, vollständig zu tagaktiven Wesen umerziehen lassen sie sich aber nicht.
Die frühmorgendliche Schreiorgie kann verschiedene Ursachen haben: Entweder ist die Katze hungrig, oder ihr ist langweilig. Für den Menschen macht das erst einmal keinen Unterschied, an Schlaf ist so oder so nicht mehr zu denken. Zur Lösung des Problems führen aber unterschiedliche Wege.

Eine gelangweilte Katze erfreut sich schon an der kleinsten Aufmerksamkeit des Menschen: So wird unter Umständen auch Schimpfen, beruhigendes Kraulen, entnervtes Wegschieben oder das Werfen mit Gegenständen nach dem Störenfried als lustiges Spiel fehlgedeutet. Geben Sie Ihrer Katze daher keinerlei Gelegenheit zur Interaktion und ignorieren Sie standhaft jeden Annäherungsversuch! Bei einer einzeln gehaltenen Wohnungskatze kann die Anschaffung einer zweiten Samtpfote als morgendlichen Spielgefährten Wunder wirken.
Fordern Freigänger-Katzen in der frühen Morgenstunde ihren Ausgang ein, lässt sich das Problem recht einfach durch den Einbau einer Katzenklappe aus der Welt schaffen: Der Vierbeiner kann dann ohne menschliche Hilfe zu seinem morgendlichen Erkundungsgang aufbrechen.

Bei einer hungrigen Samtpfote werden diese Massnahmen keinen Erfolg zeigen. Katzen fressen gerne mehrere kleine Portionen am Tag – liegt die letzte Fütterung schon recht lange zurück, ist es durchaus möglich, dass dem Stubentiger frühmorgens der Magen knurrt. Eine spätere Abendmahlzeit verlängert die Nachtruhe oft erheblich. Auch ein Futterautomat, an dem sich die Katze während der Nacht selbst bedienen kann, leistet in diesem Fall gute Dienste.

Wird die Katze morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt oder scheint der Mond hell ins Zimmer, hilft das nächtliche Verdunkeln der Wohnung. Auch das Aussperren des Stubentigers aus dem Schlafzimmer kann zu ungestörten Träumen verhelfen – allerdings sollten Sie damit rechnen, dass sich das Maunzkonzert zuerst einmal an einen anderen Standort verlagert und vom Kratzen an der Tür untermalt wird. Geduld und gute Nerven sind hier gefragt – in hartnäckigen Fällen helfen Ohrstöpsel, bis die Erziehungsmassnahme Wirkung zeigt.

Langfristiger Erfolg stellt sich nur durch konsequentes Nichtbeachten der Katze ein. Es ist sicherlich nicht einfach, die Klagelieder einer scheinbar kurz vor dem Hungertod stehenden Samtpfote zu ignorieren. Auf lange Sicht ist dies aber der einzige Weg, die nächtlichen Störungen abzustellen! Katzen sind Meister im Erziehen ihrer Besitzer, und sie nützen jede Schwäche gnadenlos aus. Ein einziger Ausrutscher in Form eines ausserplanmässigen Frühstücks kann die ganze Erziehungsarbeit in Frage stellen!

Einer Katze schlechte Gewohnheiten abzugewöhnen, kostet Zeit und Nerven. Lassen Sie solche daher gar nicht erst aufkommen: Gewöhnen Sie einen neu eingezogenen Stubentiger an feste Fütterungszeiten, und vermeiden Sie konsequent das Füttern ausserhalb dieser Zeiten. Geben Sie die erste Mahlzeit am Morgen nicht unmittelbar nach dem Aufstehen, sondern erledigen Sie erst Ihre morgendliche Routine – und beenden Sie den Tag mit einer ausgiebigen Spielstunde und einer letzten Futterportion vor dem Schlafengehen.

Warum Katzen keine Milch trinken sollten

Beim Gedanken an ein süsses Kätzchen darf die Schale Milch für den Stubentiger nicht fehlen. Während der Hund seinen Knochen hat, hat die Katze ihre Milch – zwei Sinnbilder, die grundverkehrt und sogar gefährlich für die geliebten Vierbeiner sind. Dass ein Hund an einem Knochensplitter sterben kann, ist mittlerweile jedem bewusst. Aber wieso darf eine Katze eigentlich keine Milch trinken? Welchen Gefahren wird das Tier damit ausgesetzt und was ist so schlimm an einer Schale Milch, die die Katze doch freiwillig und liebend gerne leert? Welche Art von Milch kann und sollte eine Katze statt der handelsüblichen Kuhmilch bekommen?

Katzen werden laktoseintolerant
Kleine Kätzchen brauchen Milch – die Milch ihrer Mutter. Wie jedes Säugetier bekommen sie nach der Geburt für einige Zeit Muttermilch geboten, die alles enthält, was sie in dieser Zeit brauchen. Genau wie bei menschlichen Babys ist die Muttermilch der Katze in dieser Zeit das Beste, was das Kätzchen bekommen kann. Während dieser Lebensphase, die etwa vier Wochen andauert, kann das Kätzchen Laktose verdauen. Die kleinen Körper stellen jetzt noch das Enzym Laktase her, das den Milchzucker spaltet. Mit etwa vier Wochen sind die kleinen Fellkugeln dann aber so weit, dass sie selbst beginnen, ihre Nahrung zu jagen. Sie bekommen jetzt immer weniger Muttermilch und die Katze lässt sie schon bald gar nicht mehr trinken. Ihr Verdauungstrakt verändert sich und stellt keine Laktase mehr her, die Kätzchen werden gewissermassen laktoseintolerant. Dieser Prozess liegt darin begründet, dass Katzen jetzt andere Nahrung dringender brauchen, darunter Proteine. Spezielles Kätzchenfutter ist an ihren Bedarf angepasst und sollte ihnen jetzt anstelle von Milch gegeben werden. Denn im Laufe des Katzenlebens bleibt diese Laktoseintoleranz bestehen und die Katze muss sich auf proteinhaltige Nahrung verlassen.

Was passiert, wenn die Katze Milch bekommt?
Bekommt ein Kätzchen eine Schale Milch hingestellt, passiert noch gar nichts. Sie wird sie leeren und kann sie in den ersten Lebenswochen mühelos verdauen. Wenn ihr Stoffwechsel aber beginnt, weniger und schliesslich keinerlei Laktase mehr herzustellen, dann kommt es zu ähnlichen Symptomen wie bei einem laktoseintoleranten Menschen. Wie bei uns gibt es bei der Katze verschiedene Ausprägungen dieser Intoleranz. Manche Katzen trinken regelmässig laktosehaltige Milch und es ist ihnen nicht anzumerken, während andere bereits bei einer kleinen Menge schlimme Beschwerden bekommen. Blähungen, Durchfall und Bauchkrämpfe können die Folge sein, denn das Verdauungssystem der Samtpfote kann mit der Laktose nicht umgehen und scheidet sie unter Schmerzen wieder aus. Entsprechend kann sich auch das Verhalten der Katze durch ihre Verdauungsbeschwerden verändern.

Dürfen Kätzchen Milch bekommen?
Würde ein Kätzchen laktosehaltige Milch bekommen, wäre das für ihre Verdauung kein Problem. Allerdings bekommt das Kätzchen im Normalfall Muttermilch – und diese ist genau auf ihren Bedarf angepasst. Sie braucht deshalb keine zusätzliche Milchzufuhr unter der Voraussetzung, dass die Katze ihre Jungen annimmt und sich um sie kümmert. Wie bei jeder Tierart kann es aber in Einzelfällen vorkommen, dass eine Katze ein einzelnes oder alle Kätzchen aus ihrem Wurf ablehnt und sie nicht säugen will. In diesem Fall muss der Mensch eingreifen und die Kleinen selbst füttern, was mit spezieller Katzenmilch geschieht – nicht mit Kuh-, Ziegen- oder einer anderen, “fremden” Milch. Denn Milch ist immer eine Art Muttermilch und auf den Nährstoffbedarf der Jungen der Tierarzt gemünzt, für die sie gedacht ist. Kuhmilch ist die beste Nahrung für ein Kalb, nicht aber unbedingt für eine kleine Katze. Diese Katzenmilch ist beim Tierarzt zu bekommen. Einen anderen Grund für die Fütterung von Milch bei Kätzchen gibt es nicht, doch solange sie unter vier Wochen alt sind, könnten sie sie verdauen, wenn sie sie bekommen.

Milch ist nicht gleich Milch
Der Mensch verwendet meistens Kuhmilch. In dieser ist Laktose enthalten, die nicht einmal jeder Mensch vertragen kann – und Katzen schon gar nicht. Das ist auch bei vielen anderen Milchsorten so, beispielsweise bei Ziegen- oder Stutenmilch. Der gut gemeinte Versuch, der Katze eine andere Milchsorte anzubieten, geht daher meistens schief, wenn sie schon keine Kuhmilch verträgt. Dennoch sind nicht alle Milchen gleich – schliesslich gibt es auch laktoseintolerante Menschen, die auf Milchkaffee nicht verzichten wollen und dafür eine Alternative brauchen. Diese sind laktosefrei und wären somit auch für eine Katze verträglich, die älter als vier Wochen ist. Meistens bestehen solche Milchen aus pflanzlichen Substanzen wie der Kokosnuss, Sojabohnen oder Mandeln. Diese würden Katzen in freier Wildbahn nicht zu sich nehmen, da sie sie schlichtweg nicht brauchen. Bei jeder pflanzlichen Milch sollte vorher überprüft werden, ob der Salonlöwe alle ihre Bestandteile verträgt oder ob sie nicht auch eher schädlich wären. Wenn es unbedingt Milch sein muss, sollte sicherheitshalber lieber eine spezielle Katzenmilch aus dem Supermarkt oder Tierhandel gekauft werden, die sicher keine schädlichen Bestandteile enthält.

Milch als Trink-Motivation
Bei fast jeder Haustierart gibt es Exemplare, die partout nicht genug trinken. Da man ihnen leider nicht erklären kann, wie wichtig das ist, muss der Halter anderweitig versuchen, sie zum Trinken zu motivieren. Gerade Katzenhalter versuchen das mit Milch, denn schliesslich ist diese doch auch flüssig und die Samtpfote scheint sie auf den ersten Blick zu mögen. Selbst eine spezielle Katzenmilch enthält nicht nur Flüssigkeit, sondern auch eine Reihe an weiteren Nährstoffen – also Kalorien. Vor allem Wohnungskatzen haben es ohnehin schwer, ihre Kalorien ausreichend abzubauen, sodass jedes Schälchen verträglicher Katzenmilch von ihrem Hauptfuttermittel abgezogen werden muss. Selbst, wenn die Katze durch das Angebot von Katzenmilch durchaus Flüssigkeit zu sich nimmt, ist das nicht besser als Wasser. Wenn dies der Grund dafür ist, dem Stubentiger Milch anbieten zu wollen, dann sollten lieber über den Wohnraum verteilt mehrere saubere Wassernäpfe aufgestellt werden. Wenn die Katze das Trinkwasser sieht, ist sie oft eher dazu bereit, es auch häufiger zu trinken.

Milch für die Mieze – ja oder nein?
Eine Katze braucht in den ersten vier Lebenswochen die Milch ihrer Mutter. Wie bei jedem Säugetier und auch beim Menschen ist diese genau an den Nährstoffbedarf der kleinen Katze angepasst. Doch bald darauf stellt ihr Stoffwechsel auf Proteine als Hauptbestandteil der Nahrung um und braucht somit weit weniger Milch. Sobald diese Veränderung abgeschlossen ist, sind Katzen sogar laktoseintolerant und man schadet ihnen mit handelsüblicher Milch von anderen Tieren nur. Selbst vegetarische oder vegane Milchsorten für den Menschen sind für sie unnötig, auch wenn sie sie vertragen würde. Als gelegentliches Leckerli kann sie Katzenmilch speziell für die Katze bekommen, die jedoch dem Körper Kalorien zuführt. Für Wohnungskatzen empfiehlt sich die Fütterung von Katzenmilch also auch nicht und selbst Freigänger profitieren nicht davon. Am besten wird der Katze trotz dem Sinnbild der Mieze über dem Milchschälchen also gar keine Milch angeboten. Sie hätte lieber proteinhaltige Nahrung oder zur Belohnung ein artgerechtes Leckerli!

Katzen im Frühling

Es ist für keinen Katzenfreund ein Geheimnis, dass es Katzen lieber warm und trocken mögen. Deswegen ist der Winter für viele Stubentiger auch eine Zeit, in der Spaziergänge und Unternehmungen an frischer Luft reduziert werden um sich lieber im warmen Zuhause einzukuscheln, wo man – ohne sich nasse Pfoten zu holen – die Zeit bis zum kommenden Frühling gut abwarten kann.

So kann man davon ausgehen, dass sich Katzen über die ersten warmen Sonnenstrahlen, das erste Grün und die ersten bunten Blumen nicht minder freuen als wir Menschen. Der Frühling ist auch für sie eine Zeit, in der es sie wieder vermehrt nach draussen zieht. Spaziergänge und Erkundungstouren werden wieder häufiger und ausgedehnter und sind ideal, um wieder neue Energie zu tanken und die Lebensgeister zu wecken. Nicht kastrierte Katzen, vor allem Kater, gehen jetzt auf die Balz und verschwinden dann häufig über einen langen Zeitraum.

Ausserdem ist die freie Natur der ideale Ort, um ausgelassen zu toben, zu klettern und zu spielen. Dabei ist nicht nur gemeint, dass Katzen gerne potentiellen Beutetieren nachjagen, wie farbenfrohen Schmetterlingen oder Mäusen, die nun endlich wieder aus ihren Löchern kommen. Auch mit ihren Menschen spielen sie draussen ebenso gerne wie drinnen. Dies zu tun ist auch ratsam, damit Katzen einen Teil ihres Jagdinstinktes bereits im Spiel befriedigen, denn im Frühjahr beginnt auch die Zeit, in der Jungvögel ausgebrütet werden – von den Fellnasen heiss begehrt. Viele Katzen leisten ihren Menschen im Garten ohnehin genauso gerne Gesellschaft wie im Wohnzimmer oder der Küche. Und wenn eine der vielen Ruhepausen ansteht, die Katzen so gerne halten, so wählen sie jetzt gerne anstelle des heimischen Sofas oder des Katzenkorbes einen für sie wohligen Platz in der Sonne, wo sie sich den Pelz wärmen lassen können. Das kann zum Beispiel zwischen angenehm duftenden Blumen oder auf warmen Pflastersteinen im Hof sein.

Es ist übrigens nicht ungewöhnlich, wenn man Katzen gleich bei ihren ersten Freigängen ins Grüne dabei beobachtet, wie sie erst einmal Grashalme fressen. Dies tun sie zum einen, um ihren Magen durch Erbrechen von Fellresten reinigen. Eine neuere Theorie besagt ausserdem, dass sie auf diesem Weg Folsäure aufnehmen, das die Blutbildung unterstützt.

Natürlich bieten diese Freigänge auch ein paar Risiken. So ist der Frühling die Zeit, in der man seine Katze schon prophylaktisch mit einem Mittel gegen Zecken und Flöhe schützen sollte. Hierfür gibt es beispielsweise verschiedene Spot-on-Mittel auf pflanzlicher Basis, die der Organismus einer gesunden Katze normalerweise sehr gut verträgt.

Kann man Katzen erziehen?

 

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Manche Katzen lassen sich zwar bis zu einem gewissen Grad beeinflussen, doch das geschieht nie über Dressur oder eine klassischen Erziehung wie beim Hund.
Mit konditionierenden Methoden wie dem so genannten Klickertraining können eventuell dem einen oder anderen Tier gewisse Kunststücke wie im Zirkus beigebracht werden – wie etwa, durch einen Reifen springen, von Stuhl zu Stuhl springen oder ähnliches. Doch solche Kunststücke sollten wenn, dann nur zum Spaß für Mensch und Tier und immer ohne jeden Zwang eingeübt werden. Denn dressieren funktioniert erstens nicht und zweitens wäre das geradezu tierschutzrelevant. Bestenfalls kann man ein Verhalten verstärken, das das Tier sowieso zeigt. Diese Verstärkung funktioniert über Leckerlis (bei verfressenen Tieren), über Lob (bei sehr menschbezogenen Tieren) oder eben gar nicht.
Akzeptabel und stimmig ist nur die Verführung – verführen zu etwas, das die Katze sowieso möchte. Zum Beispiel zur täglichen Fellpflege. Doch dieses “Schmackhaft machen” setzt Verstehen voraus. Wer sich die Mühe nicht machen möchte, sollte sich nicht für eine Hauskatze entscheiden.

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Wie viel Winterspeck darf es denn sein?

Sobald die Tage kürzer und kälter werden, kommt es durchaus vor, dass Katzenbesitzer bemerken, dass ihr geliebtes Haustier einen sehr gesunden Appetit hat, der grösser zu sein scheint als sonst. Das ist kein Zufall: Katzen fressen sich durchaus Winterspeck an.
Bis zu einem gewissen Mass ist dies sicherlich in Ordnung, allerdings sollten Tierbesitzer handeln, sobald die Zunahme überhand nimmt.

Hilfe, meine Katze wird dick! Was man über Winterspeck wissen sollte
Als Katzenbesitzer merkt man meist beim Streicheln oder Bürsten der Tiere, dass der Umfang etwas zugenommen hat. Vor allem am Fell macht sich dies schnell bemerkbar: Es wird dicker, da sich das Tier natürlich auch vor Kälte entsprechend schützen muss. Freigänger sind deutlich öfter im Haus und halten sich dort auf, wo es warm ist.
Das dichte Fell ist in jedem Fall nützlich für die Katze, denn es schützt das Tier vor gefährlichen Infektionen und vor einer Unterkühlung. Fett speichert die Wärme, gleichzeitig kann die Luft im dickeren Fell nicht so einfach entweichen.

Bis zu einem gewissen Grad ist es also durchaus legitim, dass die Stubentiger etwas molliger werden, wenn der Winter naht. Das ist ein ganz natürlicher Schutz vor äusseren Einflüssen und hängt auch damit zusammen, dass das Tier sich allgemein weniger bewegt. Im Frühjahr gleicht sich der angefressene Speck dann wieder aus, indem sich das Tier öfter wieder im Freien bewegt. Die Hauskatze ist wieder aktiv, geht auf die Jagd und schon sind die Extrapfunde wieder Geschichte.
Aufpassen sollten Katzenbesitzer nur dann, wenn das Tier unverhältnismässig dick wird oder schon im Sommer kräftig zugelegt hat. Dann nämlich gilt es, das Futter entsprechend anzupassen.

Kein Übergewicht mehr: Wichtige Ernährungstipps für Katzen gegen Winterspeck
Wer bemerkt, dass seine Hauskatze leichtes Übergewicht bekommen hat, sollte handeln. Es kommt durchaus nicht so selten vor, dass man es gut mit dem Tier meint und zu viel füttert. Zunächst sollte man also prüfen, wie sehr und häufig man den Fressnapf täglich füllt. Manchmal ist es notwendig, das Tier etwas zu bremsen – auch wenn es sich beschwert. Doch was tut man dagegen? Hierfür gibt es glücklicherweise bereits spezielle Produkte auf dem Markt. Fettarmes Katzenfutter ist ebenfalls reich an wertvollen Nährstoffen, liefern aber weniger Energie. Sie beinhalten zudem häufig L-Carnitin, welches die Fettverbrennung aktiv unterstützen kann.
Das richtige Katzenfutter bewahrt das Tier davor, allzu dick zu werden und verhindert Probleme wie Muskelabbau oder gar Leberverfettung.
Achten Sie zudem darauf, dass das Essen für Ihren Stubentiger reich an Protein ist.

Die Katze in unserem Zuhause

Wer sich eine Katze anschaffen möchte, der sollte zu aller erst einmal wissen, dass Katzen ursprünglich einmal Wüstentiere waren und dadurch generell nicht ganz so viel trinken, als viele andere Haustiere. Da Katzen sehr viel Flüssigkeit über die gejagten bzw. gefangenen Beutetiere aufnehmen, sollten gerade Hauskatzen immer mit hochwertigem Nassfutter gefüttert werden. Heutzutage gehören sowohl Bauernhöfe als auch Städte und Dörfer und sogar Inseln zu den natürlichen Lebensräumen. Wer sich nun eine Katze als Haustier zulegen möchte, der sollte sich erst einmal überlegen, ob er einem schon etwas älteren Tier ein Zuhause geben möchte oder ob man Katzenbabys aufnehmen will. Entscheidet man sich für ein Katzenbaby, so sollte man niemals nur ein einzelnes Tier kaufen, denn auch sehr fürsorgliche Menschen werden niemals ein adäquater Ersatz für die Katzen sein. Damit Katzen ein normales, artgerechtes verhalten lernen, ist es sehr wichtig, dass sie in Gesellschaft anderer Katzen leben dürfen. Auch sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass Katzenbabys frühestens im Alter von 13 Wochen von der Mutter getrennt werden, denn nur so lernen sie viel wichtiges über das soziale Verhalten vom Muttertier. Um der Gesundheit der Katzen etwas Gutes zu tun, sollten sie natürlich auch immer die ideale Nahrung erhalten. Hierbei stellt sich nun meist die Frage, ob Katzen eher Trockenfutter oder Nassfutter essen sollten. Ist die Katze gesund, so sollte Dosenfutter immer die erste Wahl sein, wenn es um das Essen geht. In Trockenfutter sind sehr viele Kohlenhydrate enthalten. Diese sind nicht nur schlecht verdaulich für Katzen, führen auch noch zu Übergewicht und machen die Katze anfälliger für unterschiedliche Krankheiten. Katzen sind von Natur aus erst einmal reine Fleischfresser. Doch neben dem Futter spielt auch noch ein weiteres Detail eine große Rolle, ob sich eine Katze wohlfühlt: Das Katzenklo. Katzen sind absolut reinlich, putzen sich sehr oft und möchten auch eine saubere Toilette haben. Jede Katze muss sich im Katzenklo, mit dem passenden Katzenstreu wohlfühlen, denn nur dann wird die dieses auch benutzen. Gefällt ihr ihre Toilette nicht, so wird sie sich einen anderen Ort suchen, um ihr Geschäft zu erledigen, wodurch sie jedoch nicht Stubenrein werden wird. Wichtig ist auch der regelmäßige Gang zum Tierarzt, um sicherzugehen, dass die geliebte Katze auch dauerhaft gesund bleibt. Gerade bei Katzen, die draußen herumlaufen dürfen, ist es wichtig, diese regelmäßig impfen zu lassen. So vermeidet man, dass sich das Tier, durch unterschiedliche Krankheiten, unnötig quälen muss und unter Umständen auch verstirbt.

Die Kunst der Mäusejagd

Wir stehen am Morgen auf, verlassen das Schlafzimmer, sind auf dem Weg in die Küche und was stellen wir fest? Der Stubentiger hat schon wieder eine  Maus gebracht und im Wohnzimmer abgelegt. Wieder ist das Tier nur seinem Instinkt gefolgt, denn Hunger ist nicht der wahre Grund, warum Katzen Mäuse jagen. Wer tatsächlich Hunger hätte, würde die Beute auch fressen und nicht daheim ablegen.

Hunger ist kein Grund
Katzen sind bekannt dafür, dass sie sich immer wieder kleine Tiere fangen. Einerseits sind es nicht nur Mäuse, die gejagt, gefangen und getötet werden. Die Stubentiger haben es auch auf Vögel abgesehen. Amseln, Meisen, Rotkehlchen oder auch Sperlinge und Finken stehen genauso auf der Liste wie auch Frösche, Blindschleichen oder Eidechsen. Ein voller Futternapf wird auch nichts an der Tatsache ändern, dass die Katze auf die Jagd geht. Dies deshalb, weil sie einerseits ihrem Instinkt folgt und andererseits natürlich das Jagen auch trainieren möchte. Es macht ihr Spaß; Hunger ist im Regelfall kein Grund, warum die Katze andere Lebewesen verfolgt und tötet.

Der Instinkt der Hauskatzen
Apropos Töten. Wer schon einmal die Ehre hatte, dass er seinen Freigänger dabei beobachten konnte, wie er eine Maus bringt und dann mit ihr “umgeht”, wird auch relativ schnell feststellen, dass es sich um eine Art Spiel handelt. Selbst Hauskatzen, die nie die eigenen vier Wände verlassen und noch nie eine lebendige Maus gesehen haben, spielen gerne mit ihren “Spielzeugmäusen”. Es scheint eine Art Instinkt und Ritual zu sein, das den Tieren tief im Inneren eingepflanzt ist. Viele Experten gehen davon aus, dass hier sehr wohl die Züge des Raubtiers zu erkennen sind. Auch wenn der rund 20 Stunden am Tag schlafende Haustiger nur selten an ein Raubtier erinnert, macht die Meinung der Experten trotzdem Sinn.

Das Jagen abgewöhnen – aber wie?
Niemand möchte jeden zweiten Tag die Überreste der Beute im Wohnzimmer finden. Doch wie soll man einem Tier seinen Instinkt abgewöhnen? Einerseits ist es nicht möglich. Wenn man jene Szenarien vermeiden möchte, muss man Tipps und Tricks anwenden. Die leichteste Möglichkeit besteht darin, dass der Freigänger zum Hauskätzchen mutiert und nicht mehr in die Natur darf. Wer das nicht möchte, kann dem Kätzchen ein Halsband mit einer Glocke anlegen. Und genau hier werden sich Experten nicht einig. Denn die Glocke würde nicht nur etwaige Tiere (wie Vögel) verjagen, da das lautlose Anschleichen nicht mehr möglich ist, sondern auch gleichzeitig die Katze verwirren und “quälen”, da sie permanent die Glocke hört. Die dritte Möglichkeit besteht darin, das Verhalten zur Kenntnis zu nehmen und zu akzeptieren.

Der perfekte Killer
Apropos – es mag vielleicht merkwürdig sein, jedoch sollte der Stubentiger gelobt werden, wenn er seine Beute bringt. Wer also seinem Lieblingskätzchen die Maus wegnehmen will, sollte sie loben und streicheln. Denn – auch das klingt irgendwie merkwürdig – die Beute ist so etwas wie ein Geschenk für den Besitzer und gleichzeitig auch der Beweis, dass das Kätzchen noch immer ein perfekter Killer ist. Das sollte man beim Wegnehmen der Beute immer bedenken. Oder so.

Katzenallergie

Katzen sind in der Schweiz die beliebtesten Haustiere. In jedem vierten Haushalt lebt hier eine Katze.
Hustenreiz, Kratzen im Hals, Niesreiz, eine verstopfte Nase oder im Extremfall sogar Atemnot; hinter all diesen Symptomen kann sich eine Katzenallergie verbergen. Insbesondere die Luftwege werden bei einer Allergie gegen Katzenhaare stark gereizt. Über die Atemluft werden die Allergene aufgenommen und setzen sich an den Schleimhäuten des Atemtrakts ab. Zudem klagen die Betroffenen über tränende und juckende Augen. Auch die Haut kann von der Katzenallergie betroffen sein und Rötungen oder juckende Pusteln aufweisen. Im Verlauf der Allergie kann es auch zu Konzentrations- oder Schlafstörungen kommen. Unbehandelt verschlimmern sich die Symptome im Laufe der Zeit. Doch was tun bei Verdacht auf eine Allergie gegen Katzen und wie lässt sich diese Allergie überhaupt diagnostizieren?

Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Allergie gegen Katzen ist der Allergologe. Aber auch der Hausarzt kann zunächst weiterhelfen. In der Regel wird zur Diagnose ein spezieller Allergietest durchgeführt. Meist wird der sogenannte Prick-Test angewendet. Dabei tropft der Arzt verschiedene Allergene, darunter auch Katzenallergene, auf die Haut. Liegt eine Allergie gegen Katzen vor, so rötet sich die Haut und schwillt an.
Zur Diagnosesicherung führt der Allergologe anschließend einen Bluttest durch. Dabei wird getestet, ob das Blut Antikörper gegen Katzeneiweiße enthält.

Viele Katzenbesitzer möchten ihre Katze trotz Allergie natürlich gerne behalten und suchen Hilfe. Doch was tun bei einer Allergie gegen Katzen? Leider ist es vor allem bei schweren Allergien so, dass der Auslöser unbedingt gemieden werden sollte. In vielen Fällen muss die Katze deshalb weggegeben werden. Ist die Katze weg, müssen sämtliche Polstermöbel, Teppiche, Möbel und Flächen gründlich gesäubert werden.
Bei leichten Allergien reicht es unter Umständen, häufig zu lüften und Polstermöbel und Teppiche regelmäßig zu reinigen. Nach dem Kontakt mit den Katzen sollten die Hände direkt gewaschen werden. Im Baumarkt sind zudem spezielle Raumluftfilter erhältlich. Diese reinigen die Luft und verhindern, dass sich die Allergene in der Wohnung ausbreiten.
Zur Behandlung einer akuten Allergie gegen Katzen kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz. Antihistaminika wie beispielsweise Cetirizin oder Fexofenadin hemmen die Freisetzung von Histamin und lindern damit die Allergiesymptome.
Hilfe bei einer Katzenallergie verspricht auch eine Desensibilisierung. Diese wird vom Arzt oder Allergologen durchgeführt. Bei der Desensibilisierung wird der Allergiker über mehrere Monate mit immer höheren Dosen des Allergens in Kontakt gebracht. Nach der Therapie sollte der Kontakt mit Katzen nur noch geringe oder gar keine Reaktionen mehr auslösen.

Schlafverhalten Katzen

Wer hat nicht schon einmal seine Katze beim Schlaf des Tüchtigen beobachtet und sich gedacht, was ist das für ein schönes Leben? Andererseits haben sich viele Katzenbesitzer auch schon einmal die Frage gestellt, wie viele Stunden der Stubentiger überhaupt pro Tag mit Schlafen verbringen kann. Das Schlafverhalten des Kätzchens beträgt – pro Tag – rund 16 Stunden. Handelt es sich um ein wohlgenährtes Exemplar, das in der bequemen Wohnung ist, kann die Anzahl der Stunden auch locker 20 betragen.

20 Stunden sind keine Seltenheit
Hauskatzen sind bekannt dafür, dass sie oft faul und auch müde sind. Sie “ruhen” gerne in der Nähe von Menschen, passen sich mitunter auch den Schlaf-Wach-Rhythmus des Besitzers an. Jedoch nur bedingt. Kurze Nickerchen, die oftmals zwei bis drei Stunden dauern, zählen nicht. Für derartige kurze Schläfchen wird die Miezekatze auch nicht eine sorgfältigen Schlafplatz aussuchen, sondern irgendwo ihre Beine wegstrecken und sich von den Strapazen des zuvor erlebten Abenteuers (beispielsweise dem Fressen) erholen. Wenn aber ein langer und ausgiebiger Schlaf geplant wird, kann sie mitunter schon wählerisch werden. Der Stubentiger sucht einen warmen und auch sicheren Ort und beginnt seinen stundenlangen Erholungsschlaf.

Das Schlafpensum ist auch vom Alter des Tieres abhängig
Ein weiterer Punkt, der den Besitzer oftmals ins Staunen versetzt, ist natürlich die Schlafposition. Da gibt es schon außergewöhnliche Positionen, die mehr an Kamasutra erinnern. Vorwiegend passt das Kätzchen ihre Schlafposition an seine Umgebung an. Bei eher kühleren Temperaturen wird sie sich einrollen und ihren Kopf unter dem Körper verstecken. Herrschen warme Temperaturen, liegt sie ausgestreckt am Boden. So die Theorie bei den Stubentigern. Bei Freigängern sieht die Sache anders aus. Doch auch hier gilt, dass die Katze faul ist und schnell müde wird. Andererseits – richtige Freigänger fangen auch Mäuse und powern sich auch gelegentlich aus. Der Stubentiger fängt höchstens unabsichtlich eine Motte… wenn überhaupt.

Kastrierte Tiere sind noch müder
Doch wie viel Schlaf benötigt die Hauskatze tatsächlich? Einerseits spielen das Alter sowie der Gesundheitszustand des Tieres eine Rolle, andererseits ist das Schlafverhalten auch davon abhängig, ob das Tier gesättigt ist oder mitunter sexuelle Interessen bestehen. Vor allem “rollige” Tierchen können schon das Schlafpensum auf ganze 12 bis 14 Stunden reduzieren. Kastrierte Haustiere schlafen dafür mehr – kein Wunder, die Chance, etwas zu verpassen, sind gering.

Der Winter sorgt für lange Schlafpausen
Apropos – wenn der Winter kommt, schlafen Katzen mehr. Da können die regelmäßigen 20 Stunden schon einmal locker auf 22 oder 23 Stunden erhöht werden. Bei alten Exemplaren ist es daher ratsam, hin und wieder einen Spiegel vor die Schnauze des Tierchens zu halten um zu beobachten, ob dieser auch anschlägt. Man weiß ja nie…